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Schlösser und Burgen in Deutschland

Wartburg Eisenach

Wartburg Eisenach Foto Die mittelalterliche Burganlage wird erstmalig 1080 erwähnt. Der Überlieferung nach wurde sie 1067 durch Graf Ludwig Springer als hölzerne Befestigungsanlage gegründet. Die mittelalterliche Burganlage erhebt sich auf einem nach Westen und Osten schroff abfallenden, knapp 180 Meter langen und etwa 44 Meter breiten Felsplateau über der thüringischen Stadt Eisenach. Seinem Rang verdankt die Burg vor allem drei historischen Ereignissen, die hier stattfanden: Dem legendären Minnesängerwettstreit von 1206/07, dem karitativen Wirken der Landgräfin Elisabeth 1221 bis 1227 sowie Luthers Übersetzung des Neuen Testamentes 1521/22.

Daher ist es nicht von ungefähr, dass die Burschenschaften die „Lutherburg“ 1817 für ihr historisches Treffen auserkoren, denn sie war Symbol progressiver, humanistischer Gesinnung geworden. Die Wartburg zu Eisenach gehörte zu den Machtstützpunkten der Ludowinger, die 1131 die Landgrafenwürde erhielten. Die Burg mit seinem 1170 vollendeten romanischen Palas entwickelte sich zu einem bedeutenden Zentrum der höfisch-ritterlichen Kultur und zog Dichter und Minnesänger an, so beispielsweise Walter von der Vogelweide.

Nach Ende der Blütezeit der Wartburg, am Rand des sächsischen Territoriums, fand hier der gebannte und geächtete Reformator Martin Luther als Junker Jörg Unterschlupf. Davon zeugt auch die Lutherstube. Von 1838 bis 1890 wurde die Wartburg umfassend restauriert und durch neoromanische und neogotische Bauten ergänzt. Gleichzeitig trugen Komponisten wie Richard Wagner und Franz Liszt und Maler wie Moritz von Schwindt zur Herausbildung des Denkmals Wartburg bei. Die 14 Fresken Schwindts stellen legendäre Ereignisse aus der Geschichte der Wartburg und des Thüringer Landgrafenhauses dar.

weitere Bilder der Wartburg Eisenach


viele romantische Gedichte handeln auch oft von Schlössern
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