Schlösser und Burgen in Deutschland

Schloss Schwerin

Schloss Schwerin Foto Mitten im Stadtzentrum der Stadt Schwerin liegt das Schloss Schwerin, welches heute den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern beheimatet. In früheren Zeiten war es Residenz der Großherzöge und Herzöge von Mecklenburg.

Im Jahre 965 n. Chr. wurde auf einer kleinen Insel des Schweriner Sees eine Wallanlage errichtet, die die Grundalge für das heutige Schloss bilden sollte. Schriftliche Aufzeichnungen über die Umbauten gibt es ab dem Jahr 1500. Die größten Umbauten erfolgten in den Jahren 1845 bis 1857, dabei wurden französische Schlösser als Vorbild genommen. Die Architekten Gottfried Semper, Georg Adolf Demmler und Friedrich August Stüler, sowie Ernst Friedrich Zwirner übernahmen viele Einzelheiten des Schlosses Chambord.

1913 wurde das Schweriner Schloss durch einen Brand zu einem Drittel zerstört, besonders gelitten haben der Burgseeflügel und der Schlossgartenflügel, auch der Goldene Saal wurde zerstört. Die äußere Wiederherstellung dauerte bis 1918 und ein Jahr später übernahm der Staat das Schloss und machte die Räume der Öffentlichkeit zugänglich. 1952 bis 1981 war eine Kindergartenschule in den historischen Räumen untergebracht, auch ein Museum der Frühgeschichte befand sich im Schloss. Seit 1974 wird das Schloss auch als Kunstmuseum genutzt.

Im Jahr 2007 wurde auf der Rückseite der 2,- Euro Münze eine Abbildung des Schlosses eingeprägt, damals hatte Mecklenburg den Bundesratsvorsitz inne.

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